
…ist eine Gruppe, die sich zu erst mit gemeinsamen Themen zwischen Ost und West beschäftigt hat – Bergbau zum Beispiel – und dann in ihren Treffen: Essen 2021, Hellerau 2021, wieder Essen 2022, Frankfurt 2023 erlebt, dass es sich eigentlich um Erbe/Erbschaft dreht. So kreist die Gruppe um soziales und kulturelles Erbe – jede* auf ihre besondere biografische Weise. Bei unseren kolloquiumartigen Treffen beschäftige ich mich mit der Erbschaft Osten/DDR in Form der Zugehörigkeit zu meiner Heimatstadt.
„Soziales Erbe ergibt sich. Oder? Kann man nichts dagegen tun! Wo wir geboren werden? In welcher Zeit wir geboren werden, haben wir nicht in der Hand. Wir haben keinen Einfluss, auf dass, was uns mitgegeben wird. Dieses Erbe ist nicht auszuschlagen. Dieses Erbe nehmen wir mit, egal wohin. Ich komme aus einer kleinen Stadt im Osten von Thüringen, die einmal ganz groß war. […]“
Und dem immateriellen Erbe Garten.
„Ein Stück des Ontario Baumes steht auf meinem Fensterbrett. Mehr ein Stück Ast des gestorbenen Ontario Baumes – unser Schattenspender, wie meine Mama oft sagte. […]“

2024 hatten wir ein Treffen in Gera, meiner Heimatstadt, und initiierten Gera ausser sich – ein 4 tägiges Festival mit Programmpunkten zu Stoffen, Erzählungen und Perspektiven. Wir forschten über und um die Textilindustrie und organisierten einen vietnamesischen Filmabend sowie einen Empowerment Workshop für Auszubildende aus Vietnam.

Der Austausch innerhalb der Gruppe ist für mich sehr bereichernd und ja, ab und zu wird auch getanzt!
